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	<title>Pontifex &#187; Knaller</title>
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	<description>Punkpoprock aus Köln</description>
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		<title>KNALLER &#8211; das Spiel</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 18:27:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erster Alles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knaller]]></category>

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		<description><![CDATA[Knaller! Hier etwas für alle Knallfolien-Junkies und alle, die in diesen Zeiten drinnen gelangweilt auf &#8220;endlich den Regen&#8221; warten. Unbedingt MIT Ton spielen. Nicht ärgern, wenn das auf Deiner Rappelkiste nicht läuft, die nichtvirtuelle Version aus dem Baumarkt kann auch einiges&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Knaller! Hier etwas für alle Knallfolien-Junkies und alle, die in diesen Zeiten drinnen gelangweilt auf &#8220;endlich den Regen&#8221; warten. Unbedingt MIT Ton spielen. Nicht ärgern, wenn das auf Deiner Rappelkiste nicht läuft, die nichtvirtuelle Version aus dem Baumarkt kann auch einiges&#8230;</p>
<p><object width="636" height="432" data="http://wirsindpontifex.de/wp-content/uploads/2010/01/knallfolie.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="movie" value="http://wirsindpontifex.de/wp-content/uploads/2010/01/knallfolie.swf" /><param name="quality" value="high" /></object></p>
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		<title>Alle Augen auf&#8230; VON SCHMALSPURGUNNERN UND GITARRENGÖTTERN</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 22:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erster Alles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knaller]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich sehe, ich bin wie immer spät dran, aber dann wollen wir es doch mal komplettieren, auch wenn ich leider nicht so geschliffen daher parlieren kann, wie mein werter Kollege an der IKEA-Gitarre: Einer der Uroldies unserer kleinen Kapelle, drei Akkorde und ein ultraeinfaches Riff, so sieht Punkrock (ist das denn Punk für Dich?) in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ich sehe, ich bin wie immer spät dran, aber dann wollen wir es doch mal komplettieren, auch wenn ich leider nicht so geschliffen daher parlieren kann, wie mein werter Kollege an der IKEA-Gitarre:</em></p>
<p><em><strong><a rel="attachment wp-att-746" href="http://wirsindpontifex.de/alle-augen-auf-von-schmalspurgunnern-und-gitarrengottern/p1060365/"><img class="alignleft size-medium wp-image-746" title="kein_ahnung_was_der_hier_macht" src="http://wirsindpontifex.de/wp-content/uploads/2010/01/P1060365-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></strong>Einer der Uroldies unserer kleinen Kapelle, drei Akkorde und ein ultraeinfaches Riff, so sieht Punkrock (ist das denn Punk für Dich?) in der Fernsehkopfschen Welt aus. Gleichzeitig ist es der einzige Beitrag von Anne, den sie mit in das pontifikale Oeuvre eingebracht hat, bevor sie sich dem Genie von Herrn Alles beugte und fortan nur noch seine Liedchen trällern wollte. Garniert wird das Ganze mit einem wunderschönen Solo aus der verbotenen Stadt. Fertig. Ich habe im Übrigen keine Ahnung, wann und wo der Song entstanden ist, er hat eine wilde Odyssee durch diverse Vorgängerbands hinter sich, bevor er in dieser wunderbar wundervoll wunderprächtigen Version in der Urbesetzung auf Zellulose gebannt wurde. Aber ich glaube, ich war ziemlich geflasht.</em></p>
<p><em>Bleibt natürlich noch der in den Strophen doch recht kryptische Text. Tatsächlich ist er gespickt mit Anekdoten aus dem Privatleben diverser Bandmitglieder, namentlich des kleinen Pittje Pucks, der in Radlerhose und US-Flagge auszog, um seinen Helden nachzueifern und dann sehr schnell ins sogenannte wirkliche Leben zurückgeworfen wurde. Mittlerweile sind wir fast alle in derselben Situation, sodass sich hier die grundsätzlichen Fragen derjenigen stellen, die aus einem unerfindlichen Grund die magischen 27 überlebt haben. Wo komm ich her, wo geh ich hin und wie viel Zeit wird mir noch bleiben? Wie wir wissen, ist Daueronanie auch nicht die Lösung. Wie aber die zwei (oder drei oder vier) Gesichter im Spiegel miteinander vereinbaren, wer kann schon von sich behaupten, das bin ich, hier bin ich echt? Es bleibt beim gleichzeitigen Entweder-Oder, vielleicht auch beim Nicht-Entscheiden-Wollen (frag doch den Waldteufel!).</em></p>
<p><em>Bleibt nur der Rückzug in die spießbürgerliche Wohnung und so werden, wie mein Alter ist? Als beamteter linker Spießer der Rebellion abschwören und sein Heil in pseudointellektuellen Weindisputen suchen? Zu Hause die DVD vom SO36-Konzert der Hosen einlegen und verträumt dran denken, wie schön’s doch früher war? Willst Du wirklich noch mit Deiner Turbojugendjacke übers Festivalgelände wanken, wo doch die ersten Freunde tatsächlich zumindest scheintot sind? Entschuldigung, rockt das, dem Nachwuchs des Kumpels von damals den Ramonesschlabberlatz anzuziehen? Hast Du den Stock im Arsch, ist Deine Zeit vorbei, kannst Du über Anvil und Gunter Gabriel milde lächeln? Nein, nein, nein, möchte man schrein. Ich hab noch nicht genug, ich will den Wellen trotzen, ich will ein bisschen Geld, Gold und Glück, ach ja, und Rockschtar wär wirklich auch total dufte, ich will, ich will, ich will. Ach, Menno. Sag, warum kommt da nichts?</em></p>
<p><em>Aber wie auch immer Du Dich entscheidest, solange Du das tust, was Du willst, bleibt es deins und es ist doch schön zu wissen, das eins bleibt, wohin das Leben einen auch verschlägt, und das ist: Rock. So hat es sich zumindest für mich bewahrheitet. Und das ist auch schon die ganze Botschaft.</em></p>
<p><em>A. Fernsehkopf</em></p>
<p><strong><a href="http://wirsindpontifex.de/wp-content/uploads/2010/01/pontifex_04_von_schmalspurgunnern_und_gitarrengoettern.mp3">Audio-Datei herunterladen (pontifex_04_von_schmalspurgunnern_und_gitarrengoettern.mp3)</a><br /></strong></p>
<p><strong>Bist Du nur BWLer oder Gitarrengott?<br />
Bist Du wie ’n Schmalspurgunner oder lieber wie Rod?<br />
Fragst Du Dich manchmal selbst: “Verdammt, warum kommt da nix?“<br />
Fragst Du den Waldteufel nach seinen Zaubertricks?</strong></p>
<p><strong>Oh, tu nur, was Du willst und wo Du’ s willst, yeah,<br />
Alles das ist deins, es geht ja nur um<br />
Was Du willst und wo Du’ s willst, yeah,<br />
Selbst wenn Du einst verneinst, eins bleibt das ist –<br />
Rock!</strong></p>
<p><strong>Ist das jetzt Punk für Dich, schon zwei Braten im Rohr?<br />
Ja, bist Du denn kein Christ oder kommt’s mir nur so vor?<br />
Fragst Du Dich oft: „“Hat sich das Leben gegen mich verschworen?<br />
Hab ich noch zwei Gesichter oder hab ich eins verloren?“</strong></p>
<p><strong>Oh, tu nur, was Du willst und wo Du’s willst, yeah,<br />
Alles das ist deins, es geht ja nur um<br />
Was Du willst und wo Du’s willst, yeah,<br />
Selbst wenn Du einst verneinst, eins bleibt das ist – </strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Alle Ohren auf&#8230; NACKT SEHEN</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 14:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erster Alles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knaller]]></category>

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		<description><![CDATA[So, ich komme dann mal zum Abschluss meiner KNALLER-Song-Kommentierungsaufgabe. Zum Glück, war gar nicht so einfach die Balance zwischen zu viel und zu wenig, Ernst und Quatsch zu halten. Ist mir wahrscheinlich auch nicht gelungen. Richtig, „Schmalspurgunner“ fehlt noch, aber der ist auch nicht auf meinem Mist gewachsen, Frau Fernsehkopf übernehmen sie. Es ist ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a rel="attachment wp-att-1004" href="http://wirsindpontifex.de/alle-ohren-auf-nackt-sehen/naked_girl_from_back-courbet-169/"></a>So, ich komme dann mal zum Abschluss meiner KNALLER-Song-Kommentierungsaufgabe. Zum Glück, war gar nicht so einfach die Balance zwischen zu viel und zu wenig, Ernst und Quatsch zu halten. Ist mir wahrscheinlich auch nicht gelungen. Richtig, „Schmalspurgunner“ fehlt noch, aber der ist auch nicht auf meinem Mist gewachsen, Frau Fernsehkopf übernehmen sie.<br />
Es ist ja offensichtlich, dass „Nackt Sehen“ aktuell eine herausragende Stellung im PONTIFEX-Song-Universum einnimmt. Daher verdient der Song auch einen besonderen Kommentar, nämlich einen, der sich mit dem Innenleben der Band beschäftigt (ich sehe an dieser Stelle schon das nervöse Zucken und Zähneklappern der Herren Pontifices vor mir).<br />
Die Frage: Wie kommt eine Band eigentlich zu ihren Liedern. Hier hilft das kleine Rocklexikon: S wie Songschreiber. Es gibt ja sehr verschiedene Wege für eine Band Songs zu entwickeln. Die einen jammen stundenlang. Oder einer hat sich ein geiles Gitarrenriff ausgedacht und dann wird gemeinsam daran rumgezaubert. Oder einer schreibt Musik und ein anderer die Texte, in welcher Reihenfolge auch immer. Am langweiligsten erscheint die Vorstellung, dass einer sich einen Song ganz alleine ausdenkt. Genau so ist das aber in aller Regel bei uns.</em></p>
<p><em><a rel="attachment wp-att-1004" href="http://wirsindpontifex.de/alle-ohren-auf-nackt-sehen/naked_girl_from_back-courbet-169/"><img class="alignright size-medium wp-image-1004" title="PONTIFEX - Nackt Sehen" src="http://wirsindpontifex.de/wp-content/uploads/2010/04/Naked_girl_from_back-Courbet-169-160x300.jpg" alt="" width="160" height="300" /></a>Ich weiß bei ziemlich vielen Songs noch wie und wo sie entstanden sind. Das Faszinierende an jeder Art von Kreativität, sei es also Musik, Kunst, Literatur oder Lego bauen, ist der schöpferische Geist, der dem Prozess innewohnt. Der größte „Flash“ in meinem Musikerdasein, noch größer als das Adrenalin auf der Bühne, ist es für mich, wenn die Ideen in meinem Kopf plötzlich von dieser geilen Band gespielt den Weg zurück in mein Ohr finden. Als Zugabe: Den Song dann irgendwann als Konserve hören zu können. Zweite Zugabe: Der Song gelangt in die Hirnwindungen anderer, die ich gar nicht kenne. Und sie nehmen sich ihre kostbare Zeit sich damit auseinanderzusetzen. Sei es zur reinen Unterhaltung oder weil sie darin für sich was Interessantes finden (z.B. die satanischen Botschaften die man hört, wenn man die CD rückwärts laufen lässt). Dritte Zugabe: Diese netten Menschen, also solche wie Du, stehen vor der Bühne und trällern meine eigenen Worte zurück in mein Ohr und in meinen Gulliver, wo sie vor geraumer Zeit mal entstanden sind. Dann schließt sich der Kreis, ein immer schönes Wiedersehen. So denke ich manchmal, also weniger während des Konzertes, sondern eher in der Rückschau, milde lächelnd über den Weg des einen oder anderen Songs nach.</em></p>
<p><em>Ach so, Du willst jetzt wissen wie „Nackt Sehen“ entstanden ist? Na gut, der hat schließlich eine besondere Geschichte. Vorher werde ich Euch aber noch langweilen, in dem ich erkläre, wie Songs bei mir normalerweise entstehen: Am besten ist es natürlich, wenn Musik und Text gleichzeitig aus dem Ärmel geschüttelt kommen. Das ist nur leider fast nie so. Meistens ist es nur eine winzige Idee, ein paar gut aneinander gereihte Wörter und dazu am besten noch die Hookline. Die restlichen 95 % des Songs müssen dann mühsam erarbeitet werden. „Nackt Sehen“ ist anders entstanden. Die Gedenktafel für diesen Song muss nämlich in der Spadina Avenue in Toronto-Chinatown aufgehängt werden. Dort ist mir nämlich 1999 der Text eingefallen. 1999? Richtig, das war noch vor der pontifikalen Zeitrechnung. Der Song sollte eigentlich für meine damalige Band PiNKELPAUSE sein. Leider ist mir aber keine griffige Musik eingefallen. So verschwand dieses Werk erst mal für einige Zeit in der Schublade. Es hat dann ein paar Jahre engagierten Turbonegro-Hörens und die Gründung einer neuen Kapelle gebraucht um den Text in die musikalische Form zu gießen, in die er schon immer gehörte. Topf auf Deckel, Faust auf Auge. Manche Dinge brauchen halt etwas länger um zu reifen, wer wüsste das besser als die vatikanische Punkpoprockgemeinschaft PONTIFEX… Turbonegro, sollte man so was zugeben? Nennt man das wohl Inspiration oder Diebstahl? Ist auch egal, „sich bedienen“ passt wohl am ehesten. Genau wie die Norweger es einst bei den Ramones taten (Hör mal mit diesem Ohr „I just wanna have something to do“ oder „I believe in miracles“) und die Ramones haben diese Art von Riff sicher auch nicht erfunden. </em></p>
<p><em>Wie dem auch sei, entstanden ist ein zu Recht gefeierter Song, der textlich gar nicht so prollig ist, wie es im ersten Moment scheint. Es geht nämlich in Wahrheit um Ästhetik. Genauer gesagt um die Ästhetik des weiblichen Aktes. Nicht weniger kann mein Anspruch sein, schließlich sehe ich mich diesbezüglich in einer Reihe mit Albrecht Dürer, Henri Matisse, Gustav Klimt, Auguste Rodin, Helmut Newton und Hugo-Egon Balder.</em></p>
<p><em>Am Rande bemerkt: Bisher sind bei uns zwei Angebote eingegangen, den Song kommerziell nutzen zu wollen, die wir leider beide abschlägig behandeln mussten. Die erste Anfrage kam vom Deutschen Verband für Freikörperkultur, der Anrufer hat aber zu stark gesächselt, so dass ich ihn nicht verstanden habe. Die zweite Anfrage kam von der Bundesregierung, die damit einen Werbetrailer produzieren und gleich vor die Tagesschau setzen wollte. Leider hatten die aber den Refrain falsch verstanden. Es heißt ja nicht „Ich will Dich nackt scannen…“</em></p>
<p><em>E. Alles</em></p>
<p><strong><a href="http://wirsindpontifex.de/wp-content/uploads/2010/01/pontifex_04_nackt_sehen.mp3">Audio-Datei herunterladen (pontifex_04_nackt_sehen.mp3)</a><br /></strong></p>
<p><strong>Mädchen an der Bar sieht super aus wie wunderbar,<br />
Weiß sich auch gut zu benehmen, kennt sich aus bei allen Themen,<br />
Quatscht mich voll, ich kann’s nicht fassen, tut mir leid, da muss ich passen.<br />
Mir reicht das jetzt, das ist zu viel, ich sag´, was ich tief in mir fühl´:<br />
Kannst Du das nicht verstehen?</strong></p>
<p><strong>Ich will Dich nackt sehen, nur einmal nackt sehen,<br />
Nur mal anschauen und dann einfach weitergehen!</strong></p>
<p><strong>Mädchen schaut mich an, sagt ich sei ihr Supermann,<br />
Augenklimpern, Komplimente, Beine fühlen ihre Hände,<br />
Flüstert was von Missionaren, die ganze Sache sehr verfahren,<br />
Ein Wasserbett, auf dem wir landen, da hat sie wohl was missverstanden:<br />
Kannst Du das nicht verstehen? Kannst Du das nicht verstehen?</strong></p>
<p><strong>Ich will Dich nackt sehen…</strong></p>
<p><strong>Man kann auch nachts sehen, wenn Katzenaugen durch die dunklen Straßen gehen,<br />
Man kann auch angezogen blind sein und die Welt verstehen!</strong></p>
<p><strong>Ich will Dich nackt sehen…</strong></p>
<p><strong>Ich will Dich nackt sehen, nur einmal nackt sehen,<br />
Vielleicht wird sich die Welt dann auch mal anders drehen.</strong></p>
<p><em>Bildquelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a2/Naked_girl_from_back-Courbet-169.jpg</em></p>
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		<title>Alle Ohren auf&#8230; STOCK IM ARSCH</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 23:36:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erster Alles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knaller]]></category>

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		<description><![CDATA[Genau wie „Kurt“ und „Zeit“ ist dies ein Song, der sich das gesamte Rockbusiness zur Brust nimmt, womit man sich dann und wann auch schon mal Feinde machen kann (ein schöner Reim). Erinnerung vergoldet, so wie im wahren Leben. „Früher war alles besser“ &#8211; ich komme später im Text darauf zurück. Das ist in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Genau wie „Kurt“ und „Zeit“ ist dies ein Song, der sich das gesamte Rockbusiness zur Brust nimmt, womit man sich dann und wann auch schon mal Feinde machen kann (ein schöner Reim). Erinnerung vergoldet, so wie im wahren Leben. „Früher war alles besser“ &#8211; ich komme später im Text darauf zurück. Das ist in der Musik auch so. „Heute gibt es ja nur Casting-Idioten. Neue Bands sind nicht innovativ (da ist wohl was dran, aus den 12 Tönen ist tatsächlich kaum mehr rauszuholen als das, was Mozart, Beatles und Frank Farian schon daraus gemacht haben) und die ständigen Comebacks von Totgeglaubten nerven ja auch nur.“ Warum klammern wir uns also an die, die tatsächlich nicht mehr unter den Lebenden weilen? <a rel="attachment wp-att-990" href="http://wirsindpontifex.de/alle-ohren-auf-stock-im-arsch/rimg0536/"><img class="alignright size-medium wp-image-990" title="Oh, Johnny..." src="http://wirsindpontifex.de/wp-content/uploads/2010/04/RIMG0536-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Wahrscheinlich genau darum: Sie können nichts mehr falsch machen. Sie haben abgeliefert, alles. Das Denkmal steht und wird gepflegt. Hübsch poliert und gelegentlich mit frischen Blümchen geschmückt. Hauptsache tot. Gut so. Die werden nämlich keine schlechten Songs mehr veröffentlichen – na ja, auch das ist nicht mehr so wie früher. Inzwischen hat man den Eindruck, dass tote Musiker mehr veröffentlichen können als lebendige. Aber eigentlich sollten sie das ja nicht. Nur hin und wieder wird versucht dem Denkmal post mortem ordentlich ans Bein zu pissen. Vielleicht weil einer in der Rückschau doch etwas weniger hetero, war wie man sich erhoffte oder irgendwelche obskuren Neigungen oder überraschenden Geheimnisse hatte, über die man noch einen Bestseller schreiben könnte. „Stock im Arsch“ lädt aber auch dazu ein, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob die Musiklegenden eigentlich berechtigt auf ihren Sockeln stehen. Vorausgesetzt man bekommt das hin in eineinhalb Minuten…<br />
Nehmen wir Johnny Cash: Nichts gegen Johnny Cash, aber diejenigen, die heute die größte Heldenverehrung mit ihm betreiben, sind wohl die, die „American Recordings“ für sein Vermächtnis halten. Das ist natürlich Quatsch, mit den meisten seiner Songs (ich fand die als Kind super) würde man ihn heute auf dem alljährlichen Pinneberger Truckertreffen nicht mal mehr als Vorband von Gunter Gabriel auf die Bühne lassen. So Scheiße sind die. Er hat halt zu viel aufgenommen, Quantität statt Qualität. Ein paar Evergreens hat er tatsächlich geschaffen, die sind aber nicht auf „American Recordings“.<br />
Oder Johnny Thunders: Da steht ein kleiner Punker vor mir in der Kassenschlange beim Aldi und auf seinem Bundeswehrrucksack gekritzelt viele Namen irgendwelcher Punkbands. Um das rote A verteilt, versteht sich. Darunter auch „Johnny Thunders“. Was hat denn dieser kleine Hosenscheißer mit Johnny Thunders zu tun? Wahrscheinlich kennt er weder die New York Dolls, noch die Heartbreakers. Muss er auch nicht, schließlich hatte Johnny Thunders die Gitarre längst mit der Harfe auf Wolke 7 getauscht, als der kleine Punker geboren wurde. Die Aufnahmen von früher hört sich doch auch keiner mehr freiwillig an. Hätten die Toten Hosen (die waren schlau und haben sich den Legendenstatus gleich in den Bandnamen gebastelt) keinen Song über den gemacht, keine Sau würde sich hierzulande für Johnny Thunders interessieren. Zu Recht! Denkmäler sind ja an sich schon nicht besonders punkig, aber noch dazu völlig überflüssige? Ohne eigenen Bezug?<br />
Da fällt mir ein, Johnny Cash, Johnny Thunders…, heißen eigentlich alle toten Rockstars Johnny? Tatsächlich, Johnny Ramone, Johnny Weissmüller, Johnny Lee Hooker, Johnny Lennon, Johnny Morrison, Johnny Hendrix, Johnny Joplin, Johnny Presley, Johnny Hölzel, Johnny Shakur, Johnny Orgasta, Johnny Walker… Ich finde, je häufiger man den Namen „Johnny“ liest, desto blöder sieht das Wortgebilde aus. Schade, wo der Name doch so schön klingt, nach Rock’n’Roll und der guten alten Zeit… </em></p>
<p><em>E. Alles<br />
</em></p>
<p><strong><a href="http://wirsindpontifex.de/wp-content/uploads/2010/01/pontifex_08_stock_im_arsch.mp3">Audio-Datei herunterladen (pontifex_08_stock_im_arsch.mp3)</a><br /></strong></p>
<p><strong>Die Helden Deiner Bands kennst Du nur vom Hörensagen!<br />
Ich hör’ Dich ständig über die Musik von heute klagen.<br />
Du suchst die Offenbarung in der Vergangenheit,<br />
Doch vor dem Schnee von gestern hat es auch mal geschneit.<br />
Ich sag’s Dir nett und ich sag es Dir auch barsch,<br />
Mach Dich endlich frei von Deinem</strong></p>
<p><strong>Stock im Arsch! Stock im Arsch!<br />
Wasser marsch! Stock im Arsch!</strong></p>
<p><strong>Cliff Burton, ein Unfall, sehr fatal,<br />
Doch er sowie Brian Jones sind mir wirklich scheißegal!<br />
Bon Scott als der Messias, Du hast die Zeit verpennt,<br />
Du mit Deiner Hardrock-Metal-Cover-Band!<br />
Mach’ Dich frei von dem ganzen Retro-Mist,<br />
Die toten Helden werden nicht vermisst!</strong></p>
<p><strong>Stock im Arsch! Stock im Arsch!<br />
Wasser marsch! Stock im Arsch!</strong></p>
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		<title>Alle Ohren auf&#8230; VON GANZEM HERZEN</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 22:22:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erster Alles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knaller]]></category>

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		<description><![CDATA[Und da isser ja, der Frühling. Gute Laune, juchhu! Da kann man ja mal einen Gute-Laune-Song besprechen. Den Live-Knaller mit dem Mitsing-Effekt. Nun könnte man meinen, die Frage, die sich an diesen Song anschließt, sei die, welche Vokale sich am besten für den Background-Gesang eignen. Und warum „i“ und „e“ es eher nicht sind.. Wäre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Und da isser ja, der Frühling. Gute Laune, juchhu! Da kann man ja mal einen Gute-Laune-Song besprechen. Den Live-Knaller mit dem Mitsing-Effekt. Nun könnte man meinen, die Frage, die sich an diesen Song anschließt, sei die, welche Vokale sich am besten für den Background-Gesang eignen. Und warum „i“ und „e“ es eher nicht sind.. Wäre ne interessante empirische Studie mit erinnerungswürdigen Beispielen. Dann das Unverständnis über den Titel des Songs – wo doch „von ganzem Herzen“ als Textzeile gar nicht darin vorkommt. Da weiß das Nähkästchen: Diese Phrase ist irgendwann im Feinschliff rausgeplumpst. Aber als Titel doch viel schöner als „Alles Gute“, oder?</em></p>
<p><em>Tri-tra-trullala, ja, man könnte sich mit diesen netten Anekdötchen aufhalten, wenn der Refrain nicht nur das kirschenverzierte Sahnehäubchen auf einer Torte wäre, die nicht jedem schmecken muss: „Sucht“ ist ganz offensichtlich das Thema. Rausch und Rauch, Haschisch und Handy, Promille und Piercings, Crack und Computer, Tabletten und Tattoos, Kotzen und Konsum, Speed, Sport- und Spielsucht. Wer frei von allem ist, werfe den ersten Stone. Jedenfalls befindet sich der Protagonist in einem Dialog mit seiner Sucht, von der er sich verabschieden will. Wenn nicht jetzt, dann aber ganz sicher später… Das ist doch mal ne griffige Zusammenfassung. Auch in diesem Song (in welchem denn noch?) versteckt sich im Übrigen eine kleine Huldigung an Herzog/Kinski. Warum auch nicht.</em></p>
<p><em>E. Alles</em></p>
<p><strong><a href="http://wirsindpontifex.de/wp-content/uploads/2010/01/pontifex_10_von_ganzem_herzen.mp3">Audio-Datei herunterladen (pontifex_10_von_ganzem_herzen.mp3)</a><br /></strong></p>
<p>Du warst mein Freund und Feind, mein bester höchstwahrscheinlich,<br />
Und darum hältst Du mich wohl jetzt für ausgesprochen kleinlich.<br />
Mit Dir bin ich so oft der Wirklichkeit entrückt.<br />
Dein Rausch hat mich so ein um‘s andere Mal entzückt.</p>
<p>Sind wir auch nicht mehr vereint,<br />
Du bist und bleibst mein liebster Feind.</p>
<p>Und ich wünsch Dir alles Gute!<br />
Von Herzen alles Gute!</p>
<p>Wir waren ein Paar wie Pech und Schwefel, wie man sagt,<br />
Doch dann hat sich auf einmal mein Bankauszug beklagt.<br />
Mein Körper legte Veto ein, er will nicht ohne Dich,<br />
Die Abschiedsworte meines Geistes: “Von dem Arschloch trenne Dich!“</p>
<p>Sind wir auch nicht mehr vereint…</p>
<p>Und wenn wir uns dann wieder sehen und uns gegenüberstehen,<br />
Schaust Du schüchtern auf zu mir, dann möchte ich noch mal mit Dir,<br />
Ein einziges Mal, ein allerletztes Mal, ist doch egal, ich hab’ ja noch die Wahl.</p>
<p>Und ich wünsch Dir…</p>
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		<title>Alle Ohren auf&#8230; ENDLICH DER REGEN</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 23:04:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erster Alles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knaller]]></category>

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		<description><![CDATA[Während hierzulande der Winter im Stile eines Ivan Drago sich noch nicht dem Frühling geschlagen geben will, sind PONTIFEX mal wieder ihrer und Eurer Zeit voraus. Oder hinterher? Ach Quatsch, wir sehen immer nur nach vorn. Wie heißt also diese allgemein überschätzte Jahreszeit? Richtig, Dr. Sommer. An dieser Stelle schon mal der Querverweis: Höre „Supernichts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während hierzulande der Winter im Stile eines Ivan Drago sich noch nicht dem Frühling geschlagen geben will, sind PONTIFEX mal wieder ihrer und Eurer Zeit voraus. Oder hinterher? Ach Quatsch, wir sehen immer nur nach vorn. Wie heißt also diese allgemein überschätzte Jahreszeit? Richtig, Dr. Sommer. An dieser Stelle schon mal der Querverweis: Höre „Supernichts – Sommer im Pullover“. In unserem schönen Liedchen sollte es ursprünglich um etwas ganz anderes, einen Teil der amerikanischen Geschichte nämlich, gehen. Genauer gesagt um die Frage, was die New York Post schrieb, als Jimmy Carter abgewählt wurde: „Endlich der Reagan!“</p>
<p>Es sollte also ein Song werden über die großen und kleinen Geschichten, die diesem unbegabten Hollywood-Schauspieler namens Ronald R. anhänglich sind. Das ist durchaus unterhaltsam (weiß Wikipdia), z.B. soll er ganz im Ernst behauptet haben, Ketchup sei ein Gemüse. Das hätte George W. Bush auch nicht besser auf den Punkt bringen können. Ein anderes Mal, mitten im Kalten Krieg, scherzte er bei einer Mikrophonprobe: „Liebe amerikanische Mitbürger, ich freue mich, Ihnen heute mitteilen zu können, dass ich gerade ein Gesetz unterzeichnet habe, das Russland für immer für vogelfrei erklärt. Wir starten die Bombardierung in fünf Minuten.“</p>
<p>Zurück zum Song, der Text war schon fertig, dann die Zweifel: Kommt das nicht ein Vierteljahrhundert zu spät? Da hilft kein Jammern und Laminieren, der Refrain ist verdammt griffig, daher: Schnell ein paar andere Strophen aus dem Ärmel geschüttelt, umgerührt, feddich. Im Nachhinein ein Griff ins Klo, denn bei keinem anderen Song hören wir so oft „Was ist das denn für eine bescheuerte Aussage?!“ Ich hoffe also, dass diese gerade erzählte kleine Anekdote über die Entstehung des Songs einiges erklärt und entschuldigt. </p>
<p>Jetzt handelt er also vom Heuschnupfen und setzt damit ganz bewusst auf eine Zustimmung von über 20 % der Deutschen, die damit zu kämpfen haben. Zuzüglich der paar Prozent, denen das Leben als Krötentier und das Eins-Werden mit einer feuchten Wiese, inklusive Hoppelhäschen, von diversen LSD-Trips nicht ganz fremd sind. Und wo wir gerade in dieser launigen Runde zusammensitzen: Was sollte man tun, wenn es plötzlich anfängt zu regnen? Sich auf den Boden werfen, dann wird man später nass…</p>
<p>Siehe dazu <a href="http://www.youtube.com/watch?v=tbkG6Za6w5s" target="_blank">dieses Video</a>, insbesondere die Szene bei 6:57 min, in der der Typ auf der Flucht vor ein paar Regentropfen (Ombrophobie) panikartig durch die Hochzeitstorte springt.</p>
<p>E. Alles</p>
<p><strong><a href="http://wirsindpontifex.de/wp-content/uploads/2010/01/pontifex_03_endlich_der_regen.mp3">Audio-Datei herunterladen (pontifex_03_endlich_der_regen.mp3)</a><br /></strong></p>
<p><strong>Es ist Sommer und ich sitze wieder mal im Haus.<br />
Ich halte diese Hitze einfach nicht mehr aus.<br />
Ich hasse sie, diese Blütenpollen,<br />
Doch aus der Ferne hör’ ich Donnergrollen,<br />
Und während ich das Lied hier schreibe,<br />
Fällt ein Tropfen auf die Fensterscheibe.</strong></p>
<p><strong>Endlich der Regen </strong></p>
<p><strong>Vorhin war ich noch dagegen, raus zu gehen und mir die Welt anzusehen,<br />
Doch das frisch gemähte Gras, auf dem eben noch ein Häschen saß,<br />
Riecht so herrlich belebend und nass. Fühlst Du das? </strong></p>
<p><strong>Endlich der Regen! </strong></p>
<p><strong>Ich kann mich wieder bewegen oder in ‘ne Pfütze legen.<br />
Ich weiß auch nicht, was das ist.<br />
Vielleicht bin ich ja wechselwarm wie der Molch, der aus dem Tümpel kam.<br />
In meinen Genen ein Amphibium? Denn ich springe wie ein Frosch herum!</strong></p>
<p><strong>Endlich der Regen! </strong></p>
<p><strong>Und wenn Ihr’s dann noch heftiger wollt: Regen ist Silber, Hagel ist Gold! </strong></p>
<p><strong>Doch ich bin nicht verwegen, mir reicht schon der Regen,<br />
Endlich der Regen, endlich der Regen.<br />
Was kann’s Schöneres geben, als endlich der Regen,<br />
Endlich der Regen, endlich der Regen!</strong></p>
<p><strong>Endlich der Regen!</strong></p>
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		<item>
		<title>Alle Ohren auf&#8230; VON DER WIEGE BIS ZUR BAHRE</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 12:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erster Alles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knaller]]></category>

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		<description><![CDATA[„Von der Wiege bis zur Bahre“ handelt vom immer wiederkehrenden Sollen und Wollen. Eine Hymne an das Leben, warum noch mehr darüber schreiben? Steht ja schon alles bei „Sklaven der Routine“. Aber zur Musik sind mir ein paar Gedanken gekommen. Genauer gesagt hat das erst mal zu nächtlichem Kopfzerbrechen geführt. Was ist das denn für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Von der Wiege bis zur Bahre“ handelt vom immer wiederkehrenden Sollen und Wollen. Eine Hymne an das Leben, warum noch mehr darüber schreiben? Steht ja schon alles bei „Sklaven der Routine“. Aber zur Musik sind mir ein paar Gedanken gekommen. Genauer gesagt hat das erst mal zu nächtlichem Kopfzerbrechen geführt. Was ist das denn für ein Takt? Dreiviertel? Sechsachtel? Vierviertel mit Triolen? Keine Ahnung, was weiß ich schon von Musiktheorie. Also habe ich eine Freundin gefragt, die sich mit so was auskennt. Und bei ihrer Antwort fiel es mir wie Schuppen von den Augen -  das ist ja so wie in der Arie &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=rI177FGvjRI">Mein teurer Heiland, lass dich fragen</a>&#8221; in Bachs Johannespassion (Dirigent: Harald Schmidt), nur ohne Polyrhythmik. Na klar! 12/8-Takt, „<a href="http://www.dailymotion.com/video/x3431k_the-brian-setzer-orchestra-sleepwal_music" target="_blank">Sleepwalk</a>“, Brian Setzer…</p>
<p><a rel="attachment wp-att-876" href="http://wirsindpontifex.de/alle-ohren-auf-von-der-wiege-bis-zur-bahre/johann_strauss/"><img class="alignleft size-medium wp-image-876" title="Buffalo Bill" src="http://wirsindpontifex.de/wp-content/uploads/2010/02/johann_strauss-231x300.jpg" alt="" width="231" height="300" /></a>Das Internet weiß (fast) alles, hier die Analyse: Die Schwerpunkte in einem 12/8 Takt sind (wie in allen x/8 Takten mit einem Vielfachen von 3 im Zähler) auf jedem dritten Achtel, also <strong>1</strong> 2 3 <strong>4</strong> 5 6 <strong>7</strong> 8 9 <strong>10</strong> 11 12. Deshalb zählt man solche Takte auch oft in punktierten Vierteln, macht dann (bei 12/8) quasi einen Vierviertel mit durchgehenden (Achtel-)Triolen. Die 12/8 Taktarten welche eine Subdivision von 3+3+3+3 haben, zählt man 1 2 3 4, wobei ein gezählter Schlag für drei Achtel stehen. (Quelle: <a href="http://www.musiker-board.de" target="_blank">www.musiker-board.de</a>) Tja, so sieht’s aus!</p>
<p>Nachdem das nun geklärt ist, zurück zu meinem eigentlichen Gedanken: Gibt es gute Pop- und Rocksongs im Dreivierteltakt? Von mir aus auch Sechs- oder Zwölfachtel oder weiß-der-Kuckuck, halt alles, was nach „drei“ klingt? Ich nehme das im Folgenden nicht mehr so genau.</p>
<p>Einer, der meiner Meinung nach allerbeste, ist mir sofort eingefallen, welcher? Sag ich später. Ein paar andere auch und dann habe ich ein bisschen rumgesucht. Und stelle die bedeutsame musikwissenschaftlichen These auf, dass diese Songs zwei Funktionen in der Pop- und Rockmusik besetzen. Entweder sie sind schummrige Balladen (Metallica &#8211; Nothing Else Matters, Moody Blues – Nights in White Satin, The Rolling Stones – Lady Jane, Righteous Brothers – Unchained Melody, OMD – Maid of Orleons, REM – Everybody Hurts, Bon Jovi – Bed of Roses etc.) oder polternde Sauflieder (Die Toten Hosen – Altbierlied, NOFX &#8211; Theme from a NOFX-Album, Queen – We are the Champions etc.). Quod erat demonstrandum.</p>
<p>Außerdem ist man gar nicht so einsam im Netz als „Lieder-im-Dreiviertel-Takt-Suchender“. Wer auch danach sucht? Angehende Eheleute, bzw. komischerweise nur die Männer. Warum? Weil sie meinen sich einmal im Leben mit der Angetrauten im Dreivierteltakt über das Parkett schieben zu müssen. Aber da gerate ich auch schon wieder auf die inhaltliche Ebene des Songs… Zurück zur Musik, ich würde dem Bräutigam im Zweifel „Einer ist immer der Loser“ von Stephan Remmler empfehlen, da kommt Stimmung auf. Oder, wenn man sich in und mit der angeheirateten buckligen Verwandtschaft ohnehin nicht wohl fühlt, die Filmmusik von „Der Pate“. Dabei lässig mal die Pistole im Hosenbund aufblitzen lassen. Kommt bestimmt gut an bei den Schwiegereltern. Mal ehrlich, wenn schon Hochzeitswalzer, dann doch bitte auch Chopin oder Strauss und möglichst nicht in einer Popversion von Rondo Veneziano, James Last oder André Rieu.</p>
<p>Also, ich habe scharf nachgedacht und meine TOP 3 in Sachen „Takt irgendwas mit drei“ sind:</p>
<p>3. Platz: „<a href="http://www.dailymotion.com/video/x29py8_loona-hijo-de-la-luna_music" target="_blank">Hijo dela Luna</a>“, natürlich von Loona, von wem denn sonst.</p>
<p>2. Platz: „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=nf6iKBYa49g" target="_blank">An der Nordseeküste</a>“ von Klaus und Klaus (Werder-Fans aufgepasst, das ist ganz sicher keine Anbiederei!)</p>
<p>und der ultimative Song im Dreivierteltakt, einfach total gut, weil er richtig viel Wumms hat, ganz ehrlich:</p>
<p>1. Platz: „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=JmIhZYCMgvI" target="_blank">My Name is Jonas</a>“ von WEEZER. Fantastisches Lied! Wer bessere Vorschläge hat, kann das gerne als Kommentar hier hinterlassen. Ansonsten gehe ich davon aus, dass ich Recht habe&#8230;</p>
<p>E. Alles</p>
<p><strong><a href="http://wirsindpontifex.de/wp-content/uploads/2010/01/pontifex_15_von_der_wiege_bis_zur_bahre.mp3">Audio-Datei herunterladen (pontifex_15_von_der_wiege_bis_zur_bahre.mp3)</a><br /></strong></p>
<p><strong>“Ich weiß, was ich will“,</strong><strong> das hast Du zu mir gesagt,<br />
“Nicht 08/15 wie die anderen“,</strong><strong> do hast Du es Dir gedacht.<br />
Ein Gespräch mit Deinem Vater,</strong><strong> die Tradition als ein Appell,<br />
Die Firma der Familie</strong><strong> und jetzt studierst du BWL.</strong></p>
<p><strong>Von der Wiege bis zur Bahre ist es nur ein kurzer Sprung,</strong><strong><br />
Biste gerade auf der Welt, schubsen sie Dich schon herum</strong><strong><br />
Und wenn Du meinst, Du weißt, wie’s geht, wie das Leben funktioniert,</strong><strong><br />
Gibst Du Deinen Löffel ab und am Grab wird salutiert.</strong></p>
<p><strong>“Ich weiß, was Du willst“,</strong><strong> das hast Du zu mir gesagt,<br />
“Was das Beste für Dich ist“,</strong><strong> doch Du hast mich nie gefragt,<br />
Was mein Leben mir bedeutet,</strong><strong> Deine Fußstapfen mir viel zu klein!<br />
Das Rückgrat nicht gebrochen</strong><strong> und meinen Weg beende ich jetzt allein.<br />
</strong></p>
<p><strong>Von der Wiege bis zur Bahre ist es nur ein kurzer Sprung,</strong><strong><br />
Biste gerade auf der Welt, schubsen sie Dich schon herum.</strong><strong><br />
“So lang Du Deine Beine unter…“, wenn Du Dir das gefallen lässt,</strong><strong><br />
werden sie Dir alles nehmen und Dir geben nur den Rest.</strong></p>
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		<title>Alle Ohren auf&#8230; RHESUSAFFE POSITIV</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 15:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erster Alles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knaller]]></category>

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		<description><![CDATA[Klappe zu, Affe tot. Den schönsten Kommentar zu diesem Song hatte ich mal auf dem Anrufbeantworter: Hört selbst! Audio-Datei herunterladen (pontifex_anrufbeantworter_rhesusaffe_positiv.mp3) Die gute Frau bezieht sich auf diesen Artikel. Eines sei deutlich gesagt: Ich will die Arbeit von Tierrechtlern und –schützern mit der Veröffentlichung dieser AB-Aufnahme keinesfalls verunglimpfen. Diese Aufgabe ist sehr sehr wichtig und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-831" href="http://wirsindpontifex.de/alle-ohren-auf-rhesusaffe-positiv/pontifex_tier3/"><img class="alignleft size-medium wp-image-831" title="Planet der Affen 3" src="http://wirsindpontifex.de/wp-content/uploads/2010/02/pontifex_tier3-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" /></a>Klappe zu, Affe tot. Den schönsten Kommentar zu diesem Song hatte ich mal auf dem Anrufbeantworter: Hört selbst!</p>
<p><a href="http://wirsindpontifex.de/wp-content/uploads/2010/02/pontifex_anrufbeantworter_rhesusaffe_positiv.mp3">Audio-Datei herunterladen (pontifex_anrufbeantworter_rhesusaffe_positiv.mp3)</a></p>
<p>Die gute Frau bezieht sich auf <a href="http://www.rhein-sieg-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1159354642947.shtml" target="_blank">diesen Artikel</a>.</p>
<p>Eines sei deutlich gesagt: Ich will die Arbeit von Tierrechtlern und –schützern mit der Veröffentlichung dieser AB-Aufnahme keinesfalls verunglimpfen. Diese Aufgabe ist sehr sehr wichtig und steht viel zu oft im Schatten anderer elementarer Fragen wie „Wer wird Deutschlands neuer Superstar?“ oder „Wer soll raus aus dem Big Brother-Haus?“. Nicht umsonst wurde genau dieser Text geschrieben. Diese Anruferin schießt mit ihrer unaufgeforderten Predigt halt nur ein klein bisschen über das Ziel hinaus…</p>
<p><a rel="attachment wp-att-832" href="http://wirsindpontifex.de/alle-ohren-auf-rhesusaffe-positiv/pontifex_tier1/"></a><a rel="attachment wp-att-834" href="http://wirsindpontifex.de/alle-ohren-auf-rhesusaffe-positiv/pontifex_tier2/"><img class="alignright size-medium wp-image-834" title="Planet der Affen 2" src="http://wirsindpontifex.de/wp-content/uploads/2010/02/pontifex_tier2-214x300.jpg" alt="" width="214" height="300" /></a>PontiFAX ist bestimmt keine ausgesprochene Polit-Punkband. Aber wenn man schon Leute durch das Mikrophon anschreit, dann kann man ab und zu auch darauf achten, dass das, was man schreit, eine gewisse Relevanz hat. Nur manchmal. Bedeutsam ist dieses Thema ganz sicher, denn „wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an“ (Albert Schweitzer; 1875-1965). Das propagiert noch lange Meinung über den Sinn oder Unsinn von Tierversuchen. Die Thematik ist auch viel zu komplex für ein paar platte Phrasen. Soll nur heißen: Weggucken gilt nicht! BILD Dir Deine Meinung! Welche Mittel hat denn eine kleine Kapelle um die Welt zu retten? Wenn peta uns nicht mal nackt sehen will…</p>
<p>However, der Song sei der „vergebenen Chance des Charleton Heston“ gewidmet. Er hätte, wie kaum ein anderer, der Menschheit als Prophet und Vermittler einen würdigeren Umgang mit ihren Mitgeschöpfen beibringen können, anstatt mit der NRA US-amerikanische Kinderzimmer aufzurüsten. Es hätte keinen besseren Botschafter geben können, schließlich war er ja schon da, auf dem „Planeten der Affen“…</p>
<p>E. Alles</p>
<p><strong><a href="http://wirsindpontifex.de/wp-content/uploads/2010/01/pontifex_06_rhesusaffe_positiv.mp3">Audio-Datei herunterladen (pontifex_06_rhesusaffe_positiv.mp3)</a><br /></strong></p>
<p><strong><a rel="attachment wp-att-834" href="http://wirsindpontifex.de/alle-ohren-auf-rhesusaffe-positiv/pontifex_tier2/"></a></strong><strong>Willkommen hier in meinem Reich, hier geht’s mir gut, denn alles ist organisiert.<br />
Mein Personal pflegt mich rund um die Uhr, die Zelle ist gleich bleibend temperiert.<br />
Mein Fell ist von der Haarkur, die ich mir geben lasse, ganz geschmeidig.<br />
Wenn die Kollegen aus der Wildnis das nur sähen, sie wären ganz schön neidisch.</strong></p>
<p><strong>Und ich trage Deinen Lippenstift und Dein Shampoo test’ ich auch,<br />
Nein, es tut mir nicht in den Augen weh, denn die nahm man mir schon raus.</strong></p>
<p><strong>Ich bin Rhesusaffe positiv!</strong></p>
<p><strong>Der Schimpanse neben mir hat Alzheimer und ist mir sehr sympathisch.<br />
Er erzählt mir jeden Tag dieselben Witze und keucht dazu asthmatisch.<br />
Die Ratte mit dem Krebsgeschwür und Sonnenmilch auf nackter Haut im Neonlicht,<br />
die lacht über die Katze mit dem Draht im Kopf und Deinem Make-up im Gesicht.</strong></p>
<p><strong>Und ich trage Deinen Lippenstift…</strong><strong><br />
Ich bin Rhesusaffe positiv und immer für Euch da!<br />
Und wenn ich dann einmal traurig bin, nehm’ ich Psychopharmaka.</strong><strong><a rel="attachment wp-att-832" href="http://wirsindpontifex.de/alle-ohren-auf-rhesusaffe-positiv/pontifex_tier1/"></a></strong></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-832" title="Planet der Affen 2" src="http://wirsindpontifex.de/wp-content/uploads/2010/02/pontifex_tier1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p><em>Foto-Quellen:<br />
</em><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Britches-after-treatment-by-the-ALF.jpg"><span style="font-size: small; color: #800080; font-family: Times New Roman;"><span style="text-decoration: underline;"><em>http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Britches-after-treatment-by-the-ALF.jpg</em></span></span></a><br />
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Silver-Spring-monkey.jpg"><span style="font-size: small; color: #800080; font-family: Times New Roman;"><span style="text-decoration: underline;"><em>http://en.wikipedia.org/wiki/File:Silver-Spring-monkey.jpg</em></span></span></a><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/pvera/18271999/"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: small; color: #800080; font-family: Times New Roman;"><em>http://www.flickr.com/photos/pvera/18271999/</em></span></span></a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-832" href="http://wirsindpontifex.de/alle-ohren-auf-rhesusaffe-positiv/pontifex_tier1/"></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Alle Ohren auf&#8230; SEID IHR BEREIT DAFÜR?</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 18:09:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erster Alles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knaller]]></category>

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		<description><![CDATA[„Seid Ihr bereit dafür?“ hat alles was ein guter Opener einer Knaller-Platte braucht: Eine simple Melodie und eine ebenso einfache Botschaft: „PONTIFEX – KNALLER &#8211; let’s go!“ Da bedarf es wirklich keiner tiefgründigen Analyse. Nur einer Handvoll abgedroschener Phrasen, einer viel zu dicken Hose, ein paar Akkorden für die Ewigkeit und möglichst vielen oooohs, damit auch PONTIFEX-Anfänger gleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-807" href="http://wirsindpontifex.de/alle_ohren_auf_seid_ihr_bereit_dafuer/pontifex-knaller-jetzt/"><img class="alignleft size-full wp-image-807" title="PONTIFEX - KNALLER jetzt" src="http://wirsindpontifex.de/wp-content/uploads/2010/02/PONTIFEX-KNALLER-jetzt.gif" alt="" width="350" height="350" /></a>„Seid Ihr bereit dafür?“ hat alles was ein guter Opener einer Knaller-Platte braucht: Eine simple Melodie und eine ebenso einfache Botschaft: „PONTIFEX – KNALLER &#8211; let’s go!“ Da bedarf es wirklich keiner tiefgründigen Analyse. Nur einer Handvoll abgedroschener Phrasen, einer viel zu dicken Hose, ein paar Akkorden für die Ewigkeit und möglichst vielen oooohs, damit auch PONTIFEX-Anfänger gleich denken: „Coole Band, da kann ich ja sofort mitsingen!“ Stimmt! Ach ja, falls Du Dich jemals gefragt haben solltest, warum die Platte KNALLER heißt: In dem Song steckt eine Bombe! Zum Glück ist im Presswerk nichts passiert&#8230;<br />
„Are you ready for a good time?“ vs. „Are you ready for some darkness?“<br />
Hier also schon mal der Text, den Klingelton gibt’s später!</p>
<p>E. Alles</p>
<p><strong><a href="http://wirsindpontifex.de/wp-content/uploads/2010/01/pontifex_02_seid_ihr_bereit_dafuer.mp3">Audio-Datei herunterladen (pontifex_02_seid_ihr_bereit_dafuer.mp3)</a><br /></strong></p>
<p><strong>Wie ein Blitz am Horizont,<br />
Wie ein Komet, der einschlägt direkt neben Dir.<br />
Eure Saat ein laues Lüftchen<br />
Und der Orkan, der daraus wächst, sind wir!</strong></p>
<p><strong>Seid Ihr bereit dafür?<br />
Seid Ihr so heiß wie wir?<br />
Wollt Ihr die Punkrocksensation<br />
Oder reicht Euch Text mit Klingelton?</strong></p>
<p><strong>Seid Ihr bereit dafür?<br />
Wir stehen vor Eurer Tür!<br />
Und lasst Ihr uns nicht gleich hinein,<br />
Dann treten wir die Türe ein!</strong></p>
<p><strong>Es ist die Nacht der langen Messer,<br />
Ein paar Akkorde für die Ewigkeit<br />
Schöne Grüße vom Getriebe:<br />
Zieht Euch warm an und haltet Euch bereit!</strong></p>
<p><strong>Seid Ihr bereit dafür…</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Alle Ohren auf&#8230; SKLAVEN DER ROUTINE</title>
		<link>http://wirsindpontifex.de/alle-ohren-auf-sklaven-der-routine/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 23:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erster Alles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knaller]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund“, sang das spießige Gitarrenmädchen einst. PONTIFEX meint: „Flieg sogar noch ein ganzes Stück höher!“ Man muss da aufpassen. Das kann schnell anmaßend wirken, wenn man anderen Leuten versucht Spiegel vorzuhalten um deren Lebensentwürfe infrage zu stellen. Seinen Weg muss schon jeder selber finden, aber es ist ein Unterschied, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund“, sang das spießige Gitarrenmädchen einst.<br />
PONTIFEX meint: „Flieg sogar noch ein ganzes Stück höher!“</p>
<p><a href="http://wirsindpontifex.de/?attachment_id=789"><img class="alignleft size-medium wp-image-789" title="ikarus" src="http://wirsindpontifex.de/wp-content/uploads/2010/01/ikarus-230x300.png" alt="" width="230" height="300" /></a>Man muss da aufpassen. Das kann schnell anmaßend wirken, wenn man anderen Leuten versucht Spiegel vorzuhalten um deren Lebensentwürfe infrage zu stellen. Seinen Weg muss schon jeder selber finden, aber es ist ein Unterschied, ob man dabei die Schmalspurvariante wählt und einfach das Leben seiner Vorfahren nachäfft &#8211; da steckt halt wenig Evolutionspotential drin. Oder ob man zumindest mal über den frisch gestrichenen Jägerzaun blickt, um zu sehen, ob es da noch was anderes gibt. Ask Truman Burbank was dort vielleicht zu entdecken ist. Man kann dann ja immer noch sagen: „Ach näh, ich will doch lieber sein wie alle anderen um mich rum…“ Sieht in der Konsequenz zwar genau so aus wie in Schmalspurhausen, ist aber dann immerhin in Abwägung aller Möglichkeiten selbst bestimmt und nicht vom Schicksal verordnet. Es gibt halt diese und jene Stille.</p>
<p>Außerdem finde ich, dass wenn jemand schon eine Doppelhaushälfte kauft, er auch darauf achten sollte, dass die Vorhänge zur Tischdecke passen. Und die Badezimmerfliesen zum Klopapier. „Sklaven der Routine“ wird, man ahnt es schon, irgendwann einmal als „Die Möwe Jonathan der Rockmusik“ in Annalen eingehen. Also Kinder, keine Angst vor dem Ikarus-Syndrom, die Sonne ist fast 150 Millionen Kilometer entfernt! Da passiert schon nichts!</p>
<p>Empfohlen sei an dieser Stelle einmal ein anderer großartiger Song zur gleichen Thematik „Und jetzt?“ vom sehr geschätzten Rostocker Seniorentanztrio „Dritte Wahl“. Tipp.</p>
<p>Und hier noch ein Rätsel: Woher kommt denn das Filmzitat am Anfang? Ich glaube, dass weiß Google auch nicht. Wer’s weiß, schreibt’s hier hin. Und bekommt einen Punkt.</p>
<p>E. Alles</p>
<p><strong><a href="http://wirsindpontifex.de/wp-content/uploads/2010/01/pontifex_12_sklaven_der_routine.mp3">Audio-Datei herunterladen (pontifex_12_sklaven_der_routine.mp3)</a><br /></strong></p>
<p><strong>Die Zeitung ist von gestern, doch es könnt’ auch die von morgen sein.<br />
Die Nacht noch nicht verflogen und der Chef bittet zum Stelldichein.<br />
Hochzeit, Scheidung und ein Kind und zwischendrin ein Haus gebaut,<br />
Bist das denn wirklich Du, mein Freund, oder ist es Dein Layout?</strong></p>
<p><strong>In den Fängen des Alltags sind wir Sklaven der Routine,<br />
Wir wollen, was wir kriegen, gebt uns Brot, gebt uns Spiele!<br />
Doch die angepasste Gegenwart kennt auch ihren Feind<br />
Und zwar das, was uns fern und unerreichbar scheint.</strong></p>
<p><strong>Der Waschvorgang gestartet und der Ablauf ist schon programmiert.<br />
Vergangenheit bald Retro und die Spuren werden archiviert.<br />
Willst Du nach den Sternen greifen, dann werd’ doch Astronaut<br />
Oder strebst Du nach dem einen auf der Kühlerhaube angeschraubt?</strong></p>
<p><strong>In den Fängen…</strong></p>
<p><strong>Reicht Dir der vorgekaute Fraß? Sitzt Du bequem im Mittelmaß?<br />
Alternativen Träumerei? Das Leben zieht an uns vorbei!<br />
Vorbei, vorbei, vorbei, das Leben zieht an uns vorbei!</strong></p>
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