Band

PONTIFEX sind:


Gesang: Anne Fernsehkopf

Der nonkonformistische Antityp aller Popdiven fegt mit einem Arsch voll TNT über die Bühnen und durch die Porzellanläden der Welt. Mit der anmutigen Bühnenpräsenz einer Frontsau und dem Sex-Appeal einer Kalaschnikow erscheint sein Gesang gleichsam als paralleles Sprachmedium von Bog und Satanus und infiltriert Deinen Gulliver mit allem was Du immer schon mal wissen wolltest.

Gitarre und Gesang: Erster Alles

Mastermind, Songschreiber und pseudodemokratischer Hobby-Banddiktator mit der geladenen Stromgitarre im Anschlag und dem Rostkehlchen auf 180. Nerven wie Drahtseile und dem Auge jedes Orkans mit Zähigkeit trotzend. Kreativer Macher mit dem Hang zu HSV-Stutzen in der St. Pauli-Kneipe, nicht nur, aber immer auch als Metapher auf das Leben.

Gitarre und hier und da auch noch Gesang: Werhat Derhat

Alle Braten aus dem Rohr und daher nun statt Fesselsex PONTIFEX. Ihm macht auf der Schmalspurgitarre wahrlich keiner was vor, denn er kennt sie alle, die Töne, vom kleinen a bis zum großen Zeh. Gut für Frau Fernsehkopf, die sechs Saiten standen der berüchtigten Zeigefingergeste lang genug im Wege.

Bass und noch ein bisschen weniger Gesang: Merlin

Deutscher Meister am Fantasiebass und virtueller Chef einer ebenso virtuellen Plattenfirma: Hab’ Sympathie mit dem Teufel, denn ohne ihn ständen die wichtigsten Regler still und bits und bytes suchten weiterhin ein neues Zuhause.

Schlagzeug und gar kein Gesang außerhalb der Dusche: der Mikel

Er hätte in der Band alles sein können, vom Dudelsackspieler bis zum Querflötisten, doch die große Geste ist nicht seine – er hat den Beat im Blut und lässt mit archaischer Manneskraft in der Trommelhölle jede Bühne erzittern.

Live:

Herr aller Töne und Taschenlampen: der Snu

Konzertmanagement und Merchandise: Stracki (und A. Fernsehkopf)

px-coolness_klGuido Knopp erklärt:

Geboren in Toulouse im Landkreis Großenkneten wird PONTIFEX im Jahr 2005. Genauer gesagt in Köln. Die erste EP „Coolness im Subtext“ mit der musikalischen Ausnahmeerscheinung „Nackt Sehen“ wird ruckizucki in Silber gemeißelt. Ein Jahr und einige Konzerte später gewinnt die Band eine Handvoll Dollar für den Text von „Rhesusaffe positiv“.

KNALLER Cover2007 wird die virtuelle Plattenfirma „Zellophon Records“ gegründet und nachdem man sich während des einen oder anderen Wechsels im Bandgefüge mit dem Mikel einen Trommelkönig aus der Glücksbox zieht, übernehmen die Gründungsväter Chefstratege Erster Alles und Frontsau Anne Fernsehkopf im Stile einer freundlichen Übernahme mit Merlin und Werhat Derhat 2/3 der befreundeten Band „Das Kreft“. Die zellophonischen Kräfte werden also gebündelt.

Die Band erspielt sich in nun fünf Jahren durch zahlreiche Konzerte in Clubs, Kneipen, Konzertsälen, Jugendzentren, auf Bauwagenplätzen und in Justizvollzugsanstalten (u.a. zig Läden in Köln, SJZ Siegburg, POGO Pulheim, NYX Bonn, AK47 Düsseldorf, Kulturfabrik Krefeld, JVA Köln und Bielefeld) ein besonders gut aussehendes und geschmackvolles Publikum.

2009 erblickt dann endlich das lang erwartete Debüt-Album „KNALLER“ das Licht der Welt. Darauf zu finden 15 Knaller-Songs wie „Schwul in der Bundesliga“, „Von ganzem Herzen“, „Nackt Sehen“ und „Endlich der Regen“. Da sich die Band der Idee des „creative commons“ und damit dem Teilhabeangebot an Kultur ohne kommerzielle Interessen verpflichtet fühlt, wird die Platte nicht nur als Silberling gepresst, sondern ist auch kostenlos auf ihrer Homepage herunter zu laden.



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Willi will’s wissen

Im großen Duden der Rockmusik steht:

Musikalisch irgendwo zwischen WIZO und WEEZER, TURBONEGRO und TURBOSTAAT, poppige Songstrukturen im Punkgewand mit beabsichtigten Ohrwurmeigenschaften und lauten Gitarren.

Textlich deutsch, trotzdem intelligent aber nicht verkrampft kryptisch. Frohgemut und sich gerne auch mal kritisch mit dem kleinen Ich und Du und dem großen Wir und Sie auseinandersetzend, gleichsam zum Nachdenken und Herausschreien.

Verweise

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